Goldenes Oval bleibt beim DLV! Dresden finanziert Event weiterhin
Dresden - "Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat alles richtig gemacht", lobte Dresdens Sportbürgermeister Jan Donhauser (57, CDU) Ende Mai nach der dritten Auflage des Goldenen Ovals. "Top-Athleten, eine Stunde live im ZDF – deshalb habe ich mich entschieden, dass es der DLV auch die nächsten zwei Jahre organisieren soll."
Jetzt hat der Stadtrat den Weg freigemacht! Für die Jahre 2027 und 2028 sollen aus dem Dresdner Haushalt jeweils 357.000 Euro fließen.
In Donhausers Vorlage hieß es: "Im Meeting-Ranking des Weltverbandes World Athletics erreichte das Goldene Oval Platz 33 von 1278 Meetings weltweit. Nur knapp hinter dem ISTAF Berlin ist es damit das zweitbedeutendste nationale Meeting. Mit diesem Ergebnis ist Dresden zurück auf der internationalen Karte."
Kritik gab's, weil die gut 700.000 an den DLV gehen - wenn's Geld aus dem angespannten Haushalt gibt. "Wir müssen in der Lage sein, das selber zu organisieren", so Jens Genschmar vom Team Zastrow.
Die Laufszene und der DSC hätten bei der Wiederauflage 2024 gezeigt, es für weniger Geld auf die Beine zu stellen.
Der Deutsche Verband erhielt aber den Zuschlag, da dieser die Top-Athleten wie Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (32), den australischen Olympia-Dritten im Diskus Matthew Denny (30) oder Kugelstoß-Ass Yemisi Mabry (27) an den Start gebracht hat und wieder bringen will.
Anke Wagner (CDU) war froh, dass der Beschluss getroffen wurde: "Der DLV steht in den Startlöchern. Das Ticketing soll starten."
Titelfoto: Lutz Hentschel
