Umsatz-Flaute, Preise halbiert: Dresdner Whisky Firma sitzt auf 1 Million Flaschen
Dresden - Die Dresdner Whisky Manufaktur senkt für ihre Hochprozentigen drastisch die Preise. Aus zwei guten Gründen: Zum einen soll und muss der Absatz steigen. Zum Zweiten muss kein teurer Import mehr aus Schottland bezogen werden. Das macht den "Hellinger 42" um 15 bis 20 Euro pro Flasche preiswerter.
"Unser Lager in Radebeul ist mit rund 3200 Fässern voll. Wir haben Whisky für rund eine Million Flaschen auf Lager. Wir haben zu wenig verkauft. Nicht weil wir schlecht sind, sondern weil wir zu teuer waren", erklärt Manufaktur-Gründer und Gesellschafter Frank Leichsenring (66).
Dem Preiskampf mit großen Destillen konnten die Dresdner Whiskys (ab 42 Euro) nicht standhalten. Ab sofort werden ihre vier Klassiker (Standard, Rauch, Port, Sherry) zwischen 25 und 29,90 Euro angeboten.
Der Grund: Es wird preiswerter produziert.
Vor vier Jahren wurde in der Manufaktur im Alberthafen der erste eigene Whisky destilliert, danach reifte er rund drei Jahre im Fass - nun ist er fertig und kann auf den Markt, auch mithilfe von Markenbotschafter und "Tatort Dresden"-Kommissar Martin Brambach (58).
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Dresdner Whisky Manufaktur eröffnet neuen Laden auf der Bautzner Straße
Der bis dato verkaufte Whisky wurde in der schottischen "The GlenAllachie Distillers Company Limited" auf Auftrag teuer gebrannt und in Dresden veredelt und abgefüllt.
Liebhaber finden den Whisky nicht nur im Showroom im Alberthafen, sondern ab 31. August (Mo.-Sa., 10-18 Uhr) auch im neuen Shop auf der Bautzner Straße, neben Pfunds Molkerei.
"Im Hafen hatten wir keine Laufkundschaft. Jetzt liegen wir auf der Route der Stadtrundfahrten", freut sich Leichsenring.
Davon will auch Karsten Lehmann (57) profitieren. Denn auch die Produkte seiner Dresdner Kaffee und Kakao Rösterei - darunter einen Whisky-Kaffee - wird es hier geben.
Titelfoto: Norbert Neumann

