Dresden - Heftiger Unfall in Dresden-Löbtau! Am Donnerstagabend sahen Autofahrer einen umgekippten Škoda im Baustellenbereich auf der Nossener Brücke. Die Feuerwehr musste den Fahrer anschließend aus dem Wagen befreien.
Kurz vor 20.30 Uhr fuhr ein Mann (44) gemeinsam mit seinem Sohn (3) über die Nossener Brücke. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er von der Straße ab und krachte gegen die Leitplanke, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr Dresden.
Durch den Zusammenprall mit der Fahrbahnbegrenzung kippte das Auto auf die Seite und rutschte noch einige Meter, bevor es im Bereich der dortigen Baustelle zum Stillstand kam.
Der Dreijährige schaffte es, sich aus dem Wagen zu befreien, doch der 44-Jährige befand sich noch immer im Auto, als die Einsatzkräfte eintrafen. Glücklicherweise war der Vater jedoch nicht zwischen den Teilen eingeklemmt, sodass kein schweres Gerät für seine Bergung vonnöten war.
Die Feuerwehr sicherte zudem die Einsatzstelle und stellte sicher, dass von dem Wrack keine Brandgefahr ausgeht. Auch auf eventuell austretende Betriebsstoffe hatte man sich eingestellt.
Mithilfe eines Steckleiterteils wurde dem 44-Jährigen aus dem Škoda geholfen. Nach einer kurzen Behandlung vor Ort wurde er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Unfallstelle auf Nossener Brücke konnte schnell geräumt werden
Da weder die Wärmebildkamera Auffälligkeiten zeigte, noch Betriebsstoffe austraten, konnte die Unfallstelle ziemlich schnell geräumt werden, sodass der Einsatz gegen 21.45 Uhr als abgeschlossen erklärt wurde.
Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Löbtau und der A-Dienst vor Ort.