Laster kracht in Straßenbahn: Kreuzung am Elbepark bis spät in der Nacht gesperrt

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Dresden - Unfall auf der Washingtonstraße: Am Dienstagabend stießen ein Laster und eine Straßenbahn an der Kreuzung Washingtonstraße/Lommatzscher Straße kurz vor dem Elbepark zusammen. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis spät in die Nacht.

Ein Lkw und eine Straßenbahn sind am Dienstagabend zusammengestoßen.
Ein Lkw und eine Straßenbahn sind am Dienstagabend zusammengestoßen.  © Roland Halkasch

Wie Feuerwehrsprecher Michael Klahre (46) am Abend gegenüber TAG24 bestätigte, wurden die Einsatzkräfte um 19.14 Uhr alarmiert.

Ein Renault-Sattelschlepper war zuvor auf die Kreuzung gefahren und dort mit einer von links kommenden Tram kollidiert. Bei dem Zusammenstoß entgleiste die Straßenbahn der Linie 13. Das erste Drehgestell sei laut Klahre aus dem Gleis gedrückt worden.

Weder der 58-jährige Fahrer des Sattelschleppers noch der Tramfahrer (45) oder andere Personen wurden bei dem Unfall verletzt.

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Die Kreuzung am Elbepark war für Stunden voll gesperrt.

Die Rettungskräfte wurden kurz nach 19 Uhr zu dem Unfall alarmiert.
Die Rettungskräfte wurden kurz nach 19 Uhr zu dem Unfall alarmiert.  © Roland Halkasch
Die Bergungsmaßnahmen dauerten bis tief in die Nacht.
Die Bergungsmaßnahmen dauerten bis tief in die Nacht.  © Roland Halkasch

Bergungsmaßnahmen dauern bis tief in die Nacht

Die Tram musste wieder eingegleist werden.
Die Tram musste wieder eingegleist werden.  © Roland Halkasch

Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Mittwochmorgen gegenüber TAG24 erklärte, dauerten die Bergungsmaßnahmen "sehr lange". Zunächst wurden Laster und Straßenbahn mit einer Seilwinde voneinander getrennt. Anschließend konnte der beschädigte Sattelzug abgeschleppt werden.

Die Bahn wurde dann mit Spezialtechnik angehoben und wieder eingegleist. Dies benötigte laut der Feuerwehr mehrere Arbeitsschritte und war nicht ganz einfach. Da Wagenteil eins und zwei mechanisch verbunden sind, benötigte es erneut eine hydraulische Winde.

Nach dem Wiedereingleisen konnte die Linie 13 selbstständig weiterfahren.

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Erst gegen 1.45 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Sperrung der Kreuzung wieder aufgehoben werden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 22 Kräften vor Ort gewesen.

Der Sachschaden am Renault beträgt rund 25.000 Euro; an der Tram entstand laut Sprecher ein Schaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Originalmeldung vom 27. Oktober 2026, 20.21 Uhr, zuletzt aktualisiert am 28. Oktober, 7.51 Uhr.

Titelfoto: Bildmontage Roland Halkasch (2)

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