Unheilig feiert Comeback: Der Graf heizt Dresden gleich doppelt ein

Dresden - "Wieder zurück" sind sie, wie es der Titel der Comeback-Tournee verspricht: Der Graf und Unheilig gaben am Freitagabend am Dresdner Elbufer ihr erstes von zwei ausverkauften Konzerten. Das zweite folgte am Samstag. Der Graf, die Musiker und insgesamt 24.000 Fans feierten voller Seligkeit.

Da war sein Outfit noch komplett: Der Graf, 1970 geboren, zu Beginn des Konzerts.  © Steffen Füssel

"Dresden, vielen Dank für diesen wunderschönen ersten Abend! Wir sind so unfassbar glücklich mit Euch allen wieder Musik machen zu dürfen", postete Der Graf, kaum dass das erste Konzert vorüber war.

Zu Ende gegangen war die Show mit dem Song "Mein Stern" (2006). Der Graf vorne an der Rampe, das unverzichtbare schwarze Sakko längst abgelegt, das weiße Hemd lässig über der Hose, sang er in hereingebrochener Nacht vor einem dichten Lichtermeer aus dem Publikum - was früher Feuerzeuge besorgten, erledigen heute die Taschenlampen der Handys. Momente voller Rührung und Atmosphäre.

In den zwei Stunden zuvor hatten Unheilig ein Best-of ihrer Hits gegeben und Songs des Comeback-Albums "Liebe Glaube Monster", das im März erschienen war, unterbrochen nur von einem Schwächemoment des Grafen infolge von Kreislaufproblemen, der schnell überwunden war.

Dresden Samuel Koch in Dresden mit Kästner-Preis geehrt

Das Wetter blieb einsichtig ob des Konzerts - das befürchtete Unwetter blieb aus. Emotionaler Höhepunkt der Show: das deutschsprachige Cover "Wind der Veränderung" des Scorpions-Hits "Wind of Change."

Anzeige
Beste Stimmung bei den Unheilig-Fans.  © Steffen Füssel

Unheilig kehrt 2027 nach Dresden zurück

"Bring mich zu der Magie des Moments in einer glorreichen Nacht", heißt es im Lied. Von der Magie des Moments gab es reichlich an diesen beiden Abenden.

Ab sofort gilt: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert. Nächstes Jahr sind Unheilig wieder on tour, "Meilenweit" lautet dann das Motto. Einziges Konzert in Sachsen ist am 2. Juli in Dresden, Rudolf-Harbig-Stadion. Karten ab 61,50 gibt's im Vorverkauf.

Mehr zum Thema Dresden: