Wächst die Chipfabrik über Stadtgrenzen von Dresden hinaus?

Dresden - Weiter wachsen?! Tatsächlich wird schon von einer Erweiterung des Industriegebietes Rähnitz gesprochen. Vor allem in der Staatskanzlei im engsten Stab um Ministerpräsident Michael Kretschmer (51, CDU) arbeitet man hart, aber diskret an dem Projekt.

Die wachsende ESMC-Fabrik vor einigen Monaten mit Blick nach Volkersdorf im Norden, einem Ortsteil von Radeburg. Die Flächen dazwischen bieten Platz für ein weiteres Werk.  © ESMC

Ins Blickfeld der Politik und Wirtschaftsförderer sind dabei die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen in Richtung Volkersdorf gerückt.

Sie gehören nicht mehr zu Dresden, sondern befinden sich auf Liegenschaften, die der Stadt Radeburg zugeordnet werden. In Rede sollen wohl Flächen in der Größe von 78 Hektar stehen.

Staatskanzlei-Chef Andreas Handschuh höchstselbst war bereits in Radeburg, um den lokalen Stadträten die Erweiterungsidee schmackhaft zu machen. Die waren dabei wohl hin- und hergerissen. Schließlich würde die Industriesiedlung bis nah ans Dorf heranreichen.

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Die Halbleiter-Branche begrüßt das Vorangehen des Freistaates. Der Chiphersteller Infineon setzt sich dafür ein, dass der taiwanische Auftragsfertiger TSMC in Dresden ein zweites Werk baut.

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"Der nächste Schritt muss sein, dass TSMC eine weitere Fabrik mit kleinen Strukturgrößen baut", zitierte das "Handelsblatt" den Produktionsvorstand Alexander Gorski (54) im Juli in einem Bericht vom Bayerischen Halbleiter-Kongress in München.

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