Weniger Projektmittel: Helfer von Arche Nova haben Zukunftssorgen
Dresden - Die Dresdner Hilfsorganisation Arche Nova blickt mit Sorge auf das kommende Jahr. Schon 2026 stehen rund sechs Millionen Euro weniger gesicherte Projektmittel zur Verfügung. Auch die Aussichten für 2027 seien besorgniserregend.
In Gaza versorgt Arche Nova derzeit 4770 Menschen mit Trink- und Brauchwasser. Bereits 2025 leistete die Organisation dort humanitäre Hilfe, obwohl die erhoffte öffentliche Förderung ausblieb.
Auch im Nordosten Syriens sprang Arche Nova ein, nachdem die US-Entwicklungshilfebehörde USAID aufgelöst worden und die humanitäre Hilfe in vier Flüchtlingscamps vollständig ausgefallen war. Die Organisation übernahm dort kurzfristig die Lebensmittelversorgung.
Die Organisation warnt, dass sinkende Fördermittel und eine geringere Spendenbereitschaft ihre Arbeit erschweren.
"Wenn humanitäre Mittel gekürzt werden, verschwinden Krisen nicht. Was verschwindet, ist die Hilfe, auf die Menschen angewiesen sind", teilte Arche Nova mit.
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Insgesamt war Arche Nova 2025 in 14 Ländern aktiv und erreichte nach eigenen Angaben 1,7 Millionen Menschen. Die Einnahmen beliefen sich auf 28,2 Millionen Euro. Rund 22,9 Millionen Euro davon stammten aus öffentlichen Fördermitteln.
Titelfoto: Bildmontage: arche noVa
