Sex-Aussage geht nach hinten los: "SIXX PAXX" schmeißen Tänzer nach Doku raus
Berlin - Dieser Satz wurde "SIXX PAXX"-Tänzer Aaron Cooper (36) nun offenbar zum Verhängnis. "Sex ist nicht inklusive, aber Sex ist möglich." Für die Gründer der Strip-Show wurde damit eine Grenze überschritten.
Kevin Krämer, wie er bürgerlich heißt, plauderte in der aktuellen RTL+-Doku "Toyboys – SIXX PAXX uncut" am Schluss der dritten Folge ein wenig aus dem Nähkästchen. Dort gestand er, dass er sich nach den Shows auch gerne privat noch mit Stammkundinnen etwas dazuverdient. Sex sei zwar nicht inklusive, aber eben möglich.
Und im Gegensatz zu den herkömmlichen Shows könne sich der gebürtige Sachse dort "auf sie drauflegen, sie kann mich auch nackt sehen, sie kann mich auch anfassen".
Doch da hat er die Rechnung ohne die Gründer David Farrell (38) und Bastian Maan (40) gemacht. "Nein. Bei SIXX PAXX ist Sex mit unseren Gästen im Zusammenhang mit unseren Shows nicht möglich. Punkt", zitiert die BILD-Zeitung aus einer Mitteilung.
Dass einige Männer auch privat gegen Geld tanzen, sei kein Problem. Aber: "Jeder Sexarbeiter hat seine Daseinsberechtigung. Ich verurteile niemanden, der das macht. Aber bei uns hat das nichts zu suchen", erklärt Farrell, dass Geschlechtsverkehr weit über Tanzen hinausgeht.
Bereits in der Vergangenheit habe es Kollegen gegeben, die aufgrund dessen die Bühne verlassen mussten. Der Gründer wolle nun das Gespräch mit Aaron suchen, bis dahin tritt er nicht mehr auf.
Gründer betonen, dass Aaron ein "feiner Mensch" ist
Im Gespräch mit RTL betonen beide, dass der Sachse "ein super feiner Mensch" sei, den sie sehr mögen. Dass sie nun erst durch die Serie von den Sex-Aussagen ihres Schützlings erfahren haben, hat sie zum Nachdenken angeregt. So wolle man "noch mal genauer hinter die Kulissen gucken [...] und auch genauer noch mal die Intention hinterfragen".
Farell und Maan betonen, dass der Rauswurf nichts mit der Neuseeland-Geschichte zu tun habe. Denn der Stripper erzählte ebenfalls in der Doku, dass er in einem Lapdance-Raum eine Frau schwängerte. Als er davon erfahren habe, war er aber bereits nicht mehr im Land.
"Das war nicht bei uns, die Geschichte ist 13, 14 Jahre her. [...] Das kannst du natürlich jetzt so viele Jahre später niemandem mehr anprangern, weil jeder hat seine Geschichte davor."
Aaron selbst hat auf seinen Rauswurf noch nicht reagiert. Auch eine TAG24-Anfrage blieb vorerst unbeantwortet.
Titelfoto: RTL / Lars Nitsch / Victoria Herbig

