Erfurt - Die geplante Generalsanierung der Nordhäuser Straße in Erfurt verzögert sich.
Wie Stadtverwaltung Erfurt mitteilt, wird es ab dem 26. Oktober weitergehen. Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen der Warschauer Straße und der Marie-Elise-Kayser-Straße werden in diesem Jahr allerdings nur noch in stark "gedrosselter Form" fortgeführt werden.
In Abstimmung mit dem jetzt beauftragten Bauunternehmen konzentrieren sich die Maßnahmen in diesem Herbst auf den westlichen Gehweg zwischen Grenzweg und Ritschlstraße. Dort wird der Pflasterbelag vollständig ausgetauscht. Gleichzeitig nutzt die Stadt die Gelegenheit, um eine neue, energiesparende Straßenbeleuchtung zu installieren.
Der eigentlich für dieses Jahr geplante Großangriff auf die Infrastruktur muss dagegen verschoben werden. Ursprünglich sollten die unterirdischen Versorgungsleitungen neu geordnet und anschließend die komplette stadtauswärtige Fahrbahn inklusive Ampelanlagen und Nebenanlagen saniert werden.
Hauptteil des Projekts startet erst 2027
Dieser Hauptteil des Projekts startet nun voraussichtlich ab Mitte Januar 2027. Den Auftakt bilden Gleisquerungen für die neuen Leitungen. Da hierfür ein sogenannter geschlossener Rohrvortrieb - ein grabenloses Verlegeverfahren - genutzt wird, kann der Bau selbst bei winterlichen Temperaturen anlaufen.
Allerdings erfordern die dafür notwendigen Startgruben eine Sperrung der stadtauswärtigen Richtungsfahrbahn, die die Stadt den Verkehrsteilnehmern im vorweihnachtlichen Wintergeschäft ersparen wollte.
Voraussichtlich ab Mitte März 2027 sollen schließlich die umfassenden Tief- und Straßenbauarbeiten folgen. Nach derzeitigen Angaben der Stadtverwaltung wird sich die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts dadurch bis Ende November 2027 verzögern.