Erfurt - Am Flughafen Erfurt-Weimar wurden innerhalb von 24 Stunden zwei verdächtige Gegenstände entdeckt. Die Bundespolizei musste anrücken.
Zunächst war am Donnerstagmorgen im Rucksack einer 29-Jährigen eine Patrone gefunden worden, teilten die Beamten mit. Die Frau gab daraufhin an, dass sie Jägerin sei und das Projektil vor Reiseantritt übersehen habe.
Bei der anschließenden Abfrage im Waffenregister stellte sich heraus, dass die junge Frau die Wahrheit gesagt hatte. Sie durfte daraufhin ihren Flug antreten. Die Patrone musste jedoch aus dem Gepäck entfernt werden.
Fall Nummer zwei ereignete sich Donnerstagnacht: Das Kontrollpersonal hatte im Reisegepäck eines 61-Jährigen einen sogenannten Totschläger gefunden. Der als Waffe eingestufte Gegenstand war 20 Zentimeter lang und wurde sichergestellt.
Auch der Mann durfte nach Abschluss aller Maßnahmen seinen Flug antreten. Im Gegensatz zur Frau wurde gegen ihn jedoch ein Verfahren wegen eines waffenrechtlichen Verstoßes eingeleitet.