S-Bahn-Tunnel in Frankfurt gesperrt: Das erwartet Pendler rund um die Osterferien

Frankfurt am Main - Rund um die Osterferien müssen Bahnpendler in und um Frankfurt reichlich Geduld mitbringen.

Für Bauarbeiten wird der S-Bahn-Citytunnel teilweise gesperrt. Bahnpendler müssen dann auf Ersatzbusse ausweichen. (Archivbild)
Für Bauarbeiten wird der S-Bahn-Citytunnel teilweise gesperrt. Bahnpendler müssen dann auf Ersatzbusse ausweichen. (Archivbild)  © Andreas Arnold/dpa

Für Bauarbeiten wird der S-Bahn-Citytunnel dreieinhalb Wochen lang teilweise gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Frankfurt-Hauptwache und Offenbach-Ost sowie Frankfurt-Süd.

Nicht mehr befahrbar wird der Tunnel dort ab 31. März, 21 Uhr, bis 24. April um 4.30 Uhr sein.

Auch an den Gleisen für die S6 wird weitergebaut. Die Strecke wird von 31. März, 24 Uhr, bis 17. April, 24 Uhr, nicht befahrbar sein.

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Der S-Bahn-Tunnel unter Frankfurt gehört zu den am stärksten befahrenen Strecken bundesweit. Weichen und Gleise müssten erneuert werden, auch an den Offenbacher Tunnel-Stationen werde gearbeitet, teilte die Deutsche Bahn mit.

Ab 27. März wird bereits die Station Ostendstraße gesperrt. Ersatzbusse sollen aus Offenbach-Ost etwa alle fünf Minuten Ziele in Frankfurt anfahren, das Angebot auf der Straßenbahnlinie 16 Offenbach-Frankfurt wird verstärkt.

S8 und S1 werden umgeleitet, um eine Verbindung aus dem Osten nach Frankfurt sicherzustellen. In Frankfurt werden die U-Bahnen verstärkt.

In einigen Fällen ist auch der Fernverkehr am Hauptbahnhof betroffen

Auch im Fall der S6-Baustelle, die eigene Gleise erhält, werden Busse eingesetzt. Zuglinien werden zudem umgeleitet.

Der Ersatzverkehr auf der Schiene hat Auswirkungen auf den Fernverkehr, in einigen Fällen entfällt der Halt am Frankfurter Hauptbahnhof.

Bei der letzten Vollsperrung hatte das Ersatz-Konzept der Bahn für Probleme und Kritik gesorgt. Als Konsequenz soll der Frankfurter Hauptbahnhof nun weiter ohne Umstieg aus Mittelhessen erreichbar sein. Auch eine bessere Ausschilderung von Ersatzbussen ist angekündigt worden.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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