Von Sandra Trauner, Florian Gürtler
Frankfurt am Main/Darmstadt - Schwere Gewitter sind in der Nacht zu Freitag über Frankfurt und Teile von Hessen hinweggezogen. Nach einer ersten Bilanz haben sie keine größeren Schäden angerichtet.
Nach Angaben der Polizeipräsidien im Land gab es hauptsächlich umgeknickte Bäume und einige abgedeckte Dächer. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Viel zu tun hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr trotzdem.
Im Landkreis Darmstadt-Dieburg etwa gab es laut Feuerwehr 60 Hilfeersuchen und 40 wetterbedingte Einsätze. Großteils betraf das Sturmschäden auf öffentlichen Verkehrswegen oder an Gebäuden, wie der Kreis mitteilte.
"Zum Großteil handelte es sich um abgebrochene Äste, in zwei Fällen kippten Bäume auf Häuser, ohne jedoch größeren Schaden zu verursachen", erklärte ein Sprecher
Damit sind die Folgen der heftigen Gewitter in der Nacht zu Freitag weitaus weniger drastisch, als vor etwas mehr als einer Woche.
Mitte August kam es in Mittelhessen zu einem Tornado, der im Solmser Stadtteil Oberndorf immense Schäden anrichtete. Am selben Abend traf ein äußerst schweres Unwetter den Westerwaldkreis: Zwei Haus-Fassaden wurden dabei zerstört!