Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt - Tatverdächtiger verhaftet
Hamburg - Streit eskalierte: Nachdem zwei Männer sich am 18. August in St. Georg gestritten hatten, zückte einer der Männer plötzlich ein Messer und verletzte den anderen lebensgefährlich. Nun verhaftete die Polizei einen Tatverdächtigen.
Während der fortgesetzten Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörde rückte ein 29-jähriger Algerier in den Fokus der Ermittlungen, teilte die Hamburger Polizei mit.
Daraufhin erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Haftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen Mann.
Am Montag konnten Polizisten den Mann im Umfeld der Drogenhilfeeinrichtung am Besenbinderhof festnehmen. Nun ist der 29-jährige Verdächtige in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat dauern weiter an.
Beide Männer sollen der Drogenszene angehören
Nach den Erkenntnissen der Polizei prügelten sich ein 34-Jähriger und sein Bekannter am 18. August gegen 10.30 Uhr im Bereich des August-Bebel-Parks.
Im weiteren Verlauf eskalierte der Streit und der Angreifer verletzte den 34-Jährigen durch Messerstiche lebensgefährlich. Anschließend flüchtete dieser auf einem Fahrrad in Richtung des Bahnhofs "Berliner Tor".
Rettungskräfte versorgten den Verletzten und transportierten ihn unter Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus. Dort wurde der 34-Jährige notoperiert. Inzwischen sei der Mann außer Lebensgefahr, so die Polizei.
Zunächst folgten Fahndungsmaßnahmen, diese führten jedoch nicht zum Erfolg und die Polizei suchte Zeugen. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Männer zu der örtlichen Drogenszene gehören.
Erstmeldung: 18. August, 17.41 Uhr, zuletzt aktualisiert: 1. September, 21.51 Uhr.
Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

