Razzia bei Diebesbande: Sie zockten eiskalt Senioren mit Rollator ab

Hamburg - Bei einer groß angelegten Razzia gegen eine mutmaßliche Diebesbande, die vor allem Senioren mit perfiden Maschen abgezockt haben soll, haben am Freitagvormittag gleich an mehreren Stellen in Hamburg die Handschellen geklickt.

Die Diebesbande hatte es auf gehbehinderte Menschen mit Rollator abgesehen. (Symbolbild)
Die Diebesbande hatte es auf gehbehinderte Menschen mit Rollator abgesehen. (Symbolbild)  © Kira Hofmann/dpa

Die Kriminellen hatten es nach Polizeiangaben auf gehbehinderte Senioren mit Rollator abgesehen, denen sie beim Einkaufen oder auf der Straße das Porte­mon­naie oder ihre Schlüssel aus der Gehhilfe stahlen.

Mit den Schlüsseln sollen die Verdächtigen in die Wohnungen der alten Menschen eingedrungen und diese dann anschließend geplündert haben. Das berichtet das Hamburger Abendblatt.

Dort heißt es weiter, dass die Diebe in manchen Fällen die Bewohner unter dem Vorwand, den Schlüssel gefunden und im Supermarkt hinterlegt zu haben, aus der Wohnung gelockt hätten, um diese dann in Ruhe durchsuchen und plündern zu können.

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Laut Polizei werden ihnen mindestens zwölf Taten im Hamburger Stadtgebiet und Umland zugeschrieben, darunter in Horn, Rahlstedt und Schenefeld.

Mehrere Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse konnten bei der Aktion vollstreckt werden.

Titelfoto: Kira Hofmann/dpa

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