Hamburg - Sturmflut in Hamburg: Eine Frau blieb am Montagmorgen mit ihrem VW in einer überfluteten Unterführung in der Hafencity stecken.
Gegen 5 Uhr wurde die Feuerwehr in die Unterführung an der Zweibrückenstraße gerufen, die Frau hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon selbst aus ihrem Wagen befreit und war durchnässt auf ihr Autodach geklettert, teilte ein Feuerwehrsprecher gegenüber TAG24 mit.
Allerdings müsse die Autofahrerin vorher an mehreren Absperrungen vorbeigefahren sein, bevor sie diesen überfluteten Bereich erreicht habe, erklärte der Sprecher weiter.
Die Feuerwehrleute befreiten die Frau aus ihrer misslichen Lage und holten sie vom Autodach herunter. Anschließend wurde die Autofahrerin vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Das Auto wird abgeschleppt, sobald der Wasserspiegel wieder gesunken ist.
Sturmflut in Hamburg: Montagnachmittag steigt Wasserstand erneut an
Abgesehen von diesem Einsatz sei es in der Nacht zu Montag ruhig geblieben: Die Feuerwehr rettete rund 30 Autos vor den Fluten am Hamburger Fischmarkt. Weitere Einsätze hätte es aufgrund des Sturms nicht gegeben, so der Feuerwehrsprecher.
In der Nacht hatte die Sturmflut die Elbe über die Ufer gespült. Neben dem Hamburger Fischmarkt standen auch Teile der Hafencity unter Wasser.
Zwischen 3.20 Uhr und 3.30 Uhr erreichte die Elbe in St. Pauli ihren Höchststand, so lauten die vorläufigen Messdaten des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Zu der Zeit habe der Wasserstand bei 4,31 Metern über der Normalhöhennull gelegen.
In den frühen Morgenstunden ging das Wasser langsam zurück.
Am Montagnachmittag werden an der Elbe wieder erhöhte Wasserstände erwartet - diese sollen bei 1 bis 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser liegen.