In Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Gewalt: Promis setzen sich für Kinder ein

Hamburg - Bei einem Netzwerktreffen von Kinderschutz- und Nachhaltigkeitsorganisationen im Hamburger Business Club haben prominente Stimmen aus Zivilgesellschaft, Kultur und Wirtschaft mehr Verantwortung für Kinder gefordert. Darunter Unternehmer Frank Otto (68), Schauspielerin Sandra Quadflieg (47) und Kinderliederkomponist Rolf Zuckowksi (78).

V.l.n.r.: Kinderliedkomponist Rolf Zuckowksi (78), Schauspielerin Sandra Quadflieg (47), Unternehmer Frank Otto (68) und Andreas Klitsch (65), Vorsitzender von Brücken für Kinder e.V. beim Netzwerktreffen von Kinderschutz- und Nachhaltigkeitsorganisationen.  © Brücken für Kinder/Wolfgang Schinkel

Insgesamt kamen 90 Vertreterinnen und Vertreter am Freitagabend zusammen.

Nicht zuletzt wegen aktueller Geschehnisse überall auf der Welt, betonte Otto als Vorstandsmitglied von ALL FOR ONE – Alle Menschen für eine Erde e.V. die besondere Verletzlichkeit von Kindern angesichts von Kriegen, Gewalt und Klimawandel.

"Deshalb haben wir in Hamburg wichtige Nachhaltigkeits- und Kinderschutzorganisationen vernetzt. Denn wir alle tragen die Verantwortung, die Kleinsten unserer Gesellschaft vor Kriegen, Gewalt und dem Klimachaos zu schützen", betonte der Hamburger Unternehmer.

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Auch Quadflieg appellierte als Vorständin der Benita Quadflieg Stiftung mit deutlichen Worten an Politik und Gesellschaft, nicht länger wegzuschauen: "Wer Kinder schützt, schützt nicht nur einzelne Schicksale, sondern legt die Grundlage für eine gerechte, menschliche und zukunftsfähige Gesellschaft."

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Kindermusiker Rolf Zuckowski spricht Grußwort

Rolf Zuckowksi (78) sprach bei der im Sinne der Kinder initiierten Veranstaltung ein Grußwort.  © Gregor Fischer/dpa

An dem im Sinne der Kinder initiierten Netzwerktreffen beteiligten sich außerdem weitere Akteure aus dem Nachhaltigkeits- und Kinderschutzbereich, wie beispielsweise Viva con Aqua, der Hamburger Kinderschutzbund und viele weitere.

Musiker und Komponist Rolf Zuckowksi, der seit Jahrzehnten mit seinen Liedern Kinderaugen zum Leuchten bringt, sprach ein besonderes Grußwort, bevor Andreas Klitsch, Vorsitzender von Brücken für Kinder e.V., die Arbeit des Vereins vorstellte.

Zu den von ihnen organisierten Initiativen gehören unter anderem der inklusive HafenCity Run sowie sogenannte inklusive Bewegungsinseln, die die Gesundheit von Kindern mit Beeinträchtigungen fördern sollen.

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Um den Abend musikalisch abzurunden, spielten junge Musiker von der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg sowie der Hochschule für Musik und Theater die "ALL FOR ONE Hymne". "Die Komposition ist ein leidenschaftliches Bekenntnis zu den Themen, die junge Menschen heute bewegen: weltweiter Frieden, soziale Gerechtigkeit, Erhalt der Artenvielfalt und Klimaschutz", heißt es auf der Webseite des "World Future Council".

Auch an dem Treffen am Freitag sollte das Stück den dringenden Appell untermalen.

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