Damit Hamburg nicht zur Verbrechens-Hochburg wird: CDU fordert Waffenverbot am Hauptbahnhof

Hamburg - Die CDU fordert die dauerhafte Einrichtung einer Waffenverbotszone rund um den Hamburger Hauptbahnhof.

Am Hamburger Hauptbahnhof werden vermehrt verdachtsunabhängige Kontrollen durchgeführt.
Am Hamburger Hauptbahnhof werden vermehrt verdachtsunabhängige Kontrollen durchgeführt.  © Steven Hutchings/TNN/dpa

In einem Antrag der Bürgerschaftsfraktion wird der rot-grüne Senat aufgefordert, "für den Hauptbahnhof und dessen Umgebung ein Verbot des Führens von Waffen und gefährlichen Gegenständen analog zu den bestehenden Gebieten Reeperbahn und Hansaplatz einzurichten".

Zudem solle die Einrichtungen weiterer Waffenverbotszonen in St. Georg - "insbesondere im August-Bebel-Park vor dem Drob Inn" - geprüft werden.

Neben mehr Videoüberwachung müsse auch die Polizeipräsenz im gesamten Bahnhofsumfeld "dauerhaft und spürbar ausgeweitet werden", sagte Fraktionschef Dennis Thering (38) am Sonntag.

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In Sachen Gewalt führe der Hauptbahnhof das Negativranking in ganz Deutschland an. "SPD und Grüne müssen jetzt umsteuern, damit Hamburg nicht wieder zur Verbrechenshochburg wird."

Die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei hatte an den Adventswochenenden in den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Hannover und Bremen ein temporäres Waffenverbot verhängt.

Jeweils freitags von 15 Uhr bis sonnabends um 7 Uhr und sonnabends ab 15 Uhr bis sonntags um 7 Uhr war das Mitführen von gefährlichen Werkzeugen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art verboten.

Titelfoto: Steven Hutchings/TNN/dpa

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