Für ein bundesweites Tempolimit: Klima-Aktivisten kleben sich auf der Kennedybrücke fest

Hamburg - Drei Aktivisten der "Letzten Generation" haben am Freitagvormittag die Zufahrt zur Kennedybrücke in Hamburg versperrt. Alle drei klebten sich auf der Fahrbahn fest, wobei sich eine Person beim Eintreffen der Polizei selbst vom Asphalt löste.

Zwei Aktivisten der "Letzten Generation" haben am Freitagvormittag die Zufahrt zur Kennedybrücke in Hamburg versperrt.
Zwei Aktivisten der "Letzten Generation" haben am Freitagvormittag die Zufahrt zur Kennedybrücke in Hamburg versperrt.  © André Lenthe

Inzwischen wurden die anderen beiden Aktivisten von der Polizei Hamburg um 12.20 und 12.25 Uhr "entklebt", wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 mitteilte. Dies geschehe üblicherweise mit Speiseöl.

Auch die Kennedybrücke sei wieder vollständig befahrbar, zunächst hatte die Straßenblockade zur einspurigen Straßensperrung geführt.

Seit 11.19 Uhr hatten die Aktivisten der "Letzten Generation" die Zufahrt zur Brücke blockiert. Mit Schildern wie "Was ist, wenn die Regierung das nicht im Griff hat" forderten sie die Einführung eines bundesweiten Tempolimits.

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"Ein Tempolimit von 100 km/h würde jährlich mehr als 6,7 Millionen Tonnen CO2 vermeiden", heißt es auf der Website der Umweltschutzbewegung.

"Wir fordern deshalb 100 km/h auf deutschen Autobahnen. Ein Tempolimit würde sogar hier und jetzt Menschenleben retten, weil es zu weniger Verkehrstoten kommt", so die "Letzte Generation".

Titelfoto: André Lenthe

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