Nach Rohrbrüchen: Wasserdruck wieder da, Keller und Tiefgaragen geflutet

Hamburg - Viele Haushalte in Hamburg hatten am Mittwoch wenig bis gar kein Wasser. Grund dafür waren zwei Wasserrohrbrüche in der Fuhlsbüttler Straße (Hamburg Nord) sowie Amsinckstraße (Altstadt). Inzwischen wurde der Wasserdruck wieder hergestellt. Die Feuerwehr ist immer noch im Einsatz.

In Hamburg kam es parallel zu zwei Wasserrohrbrüchen.  © Lenthe-Medien

Mittlerweile hat Hamburg Wasser den Wasserdruck wieder hergestellt, teilte die Feuerwehr Hamburg mit. Trotzdem seien die Kräfte nach wie vor im Einsatz.

"Wir sind noch am Anfang der Lage", erklärte eine Sprecherin von Hamburg Wasser auf TAG24-Nachfrage am Nachmittag.

Über die NINA-WarnApp meldete die Polizei Störungen bei der Wasserversorgung in den Bezirken Wandsbek, Hamburg-Nord und Mitte.

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Es komme in den genannten Bereichen auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Deswegen soll das Gebiet weiterhin möglichst weiträumig umfahren werden, so die Feuerwehr.

Wie lange die Reparaturarbeiten noch andauern, sei zunächst noch unklar.

Man arbeite mit Hochdruck an einer "Umschiebung". Die Arbeiten an den Leitungen könnten ein paar Stunden oder sogar länger dauern.

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Angriff auf kritische Infrastruktur unwahrscheinlich

Durch die Rohrbrüche war eine Transportleiter betroffen, das führte zu einem Druckabfall und in der Folge dazu, dass wenig bis gar kein Wasser in den Haushalten der betroffenen Bezirke ankam.

Warum es parallel gleich zu zwei Rohrbrüchen kam, dazu lägen derzeit noch keine Hinweise vor. Von einem gezielten Angriff auf kritische Infrastruktur gehe man zunächst aber nicht aus, betonte die Sprecherin auf Nachfrage.

Gerade an der betroffenen Stelle in der Amsinckstraße sei ein solches Szenario sehr unwahrscheinlich. "Wenn man sabotieren wollen würde, müsste man die Straße absperren und sich in den Boden einbohren, um die Leitung kaputt zu kloppen - das halten wir für unwahrscheinlich", so die Sprecherin.

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Rohrbrüche hinterlassen Schäden: Keller und Tiefgaragen vollgelaufen

Die Feuerwehr ist weiterhin im Einsatz, um gegen das Wasser anzukämpfen.  © Lenthe-Medien/Reimer

Im betroffenen Bereich stand nicht nur Wasser auf den Straßen, sondern drang auch in Tiefgaragen und Keller ein, teilte die Feuerwehr mit. Auch Absackungen unterhalb der Fahrbahn im Bereich der Amsinckstraße wurden festgestellt.

Verletzt wurde nach aktuellen Erkenntnissen niemand. Die Hamburger Feuerwehr sperrte die gefährdeten Bereiche ab und kontrollierte die betroffene Gebäude- und Tiefgaragenbereiche.

Die Arbeiten dauern derzeit weiter an. Rund 40 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

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Erstmeldung: 16 Uhr, zuletzt aktualisiert: 19.40 Uhr.

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