Polizei macht Entdeckung in Keller: Verhaftete Frau soll zuvor lebensgefährliches Paket verschickt haben

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Hamburg - Schock in der Hansestadt: Am Dienstagnachmittag lief in Hamburg-Altona ein größerer Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Einsatzkräfte entdeckten bei der Vollstreckung eines Haftbefehls eine mutmaßlich giftige Substanz. Jetzt sind weitere Details zu der verhafteten Frau bekannt.

Einsatzkräfte entdeckten eine mutmaßlich gefährliche Substanz im Keller einer Frau.
Einsatzkräfte entdeckten eine mutmaßlich gefährliche Substanz im Keller einer Frau.  © Lenthe-Medien

"Beamtinnen und Beamte der Mordkommission vollstreckten heute Nachmittag im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt einen Haftbefehl", so ein Polizeisprecher auf Nachfrage von TAG24. 

Der Haftbefehl richtete sich gegen eine 42-jährige Frau in der Hamburger Hochstraße. Wie die Polizei später mitteilte, steht die Frau im Verdacht, Anfang Juni ein Paket mit einer mutmaßlich lebensgefährlichen Kombination von Betäubungsmitteln versetzten Pralinen auf dem Postweg an den 20-jährigen Sohn ihres Ex-Partners versendet zu haben.

Doch der junge Mann wurde bei der verdächtigen Sendung stutzig und informierte die Polizei. Bei den anschließenden Ermittlungen geriet die 42-Jährige in den Fokus.

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Bei der Vollstreckung des Haftbefehls am Dienstag durchsuchten die Einsatzkräfte schließlich die Wohnung der Beschuldigten sowie die dazugehörigen Kellerräume. "Dabei fanden die Einsatzkräfte die Verpackung einer mutmaßlich giftigen Substanz", so der Sprecher weiter. Daraufhin verständigten die Beamten gegen 13.50 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Aktuell trifft die Feuerwehr dort weiterhin die entsprechenden Maßnahmen. So werde derzeit geprüft, um welche Substanz es sich bei der Entdeckung handle. Die Untersuchungen dauern an.

Erstmeldung um 16.02 Uhr, aktualisiert um 17 Uhr.

Titelfoto: Lenthe-Medien

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