Schwestern (18) von Zug erfasst: Überlebende noch immer nicht vernehmungsfähig

Hamburg - Mehr als zwei Wochen nach dem tödlichen Zugunfall mit zwei 18-jährigen Zwillingsschwestern in Hamburg ist die überlebende Schwester noch immer nicht vernehmungsfähig.

Mitte Januar wurden zwei Zwillingsschwestern in Hamburg-Allermöhe von einem Zug erfasst, eine der beiden starb. Die andere ist immer noch nicht vernehmungsfähig.
Mitte Januar wurden zwei Zwillingsschwestern in Hamburg-Allermöhe von einem Zug erfasst, eine der beiden starb. Die andere ist immer noch nicht vernehmungsfähig.  © Carsten Neff/NEWS & ART Media Company GmbH/dpa

Das Mädchen liege noch immer auf der Intensivstation, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Hamburg am Donnerstag.

Die Teenager waren Mitte Januar etwa 250 Meter vom Bahnhof Allermöhe entfernt von einem Regionalzug erfasst worden. Bei dem Unfall war eine der beiden jungen Frauen ums Leben gekommen.

Die Hintergründe zu dem tragischen Unfall seien nach wie vor unklar. Mittlerweile gebe es auch erste Zeugenhinweise, denen die Ermittler nachgehen. Details nannte der Sprecher mit Verweis auf das laufende Verfahren zunächst nicht.

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Zuletzt war - wie üblich - "in alle Richtungen" ermittelt worden. Im Raum stehe unter anderem die Version, dass die Mädchen auf den Bahngleisen ein Video für ein soziales Netzwerk aufnehmen wollten.

Ob die beiden zur Zeit des Unfalls auch filmten, war zunächst unklar.

Die Staatsanwaltschaft teilte auf Anfrage mit, es gebe noch keinen neuen Sachstand. "Auskünfte zum Unfallhergang können derzeit nicht erteilt werden."

Erstmeldung: 2. Februar, 13.05 Uhr. Aktualisiert: 14.16 Uhr

Titelfoto: Carsten Neff/NEWS & ART Media Company GmbH/dpa

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