Waldbrandgefahr in Hamburg: Behörde schlägt Alarm

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Von Martin Fischer

Hamburg - Angesichts der hohen Temperaturen in der Stadt hat Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (49, Grüne) vor der Waldbrandgefahr gewarnt und zum bewussten Umgang mit Wasser aufgerufen.

In Hamburg sorgt die Hitze für eine erhöhte Waldbrandgefahr. (Symbolbild)
In Hamburg sorgt die Hitze für eine erhöhte Waldbrandgefahr. (Symbolbild)  © Manuel Genolet/dpa

"Bitte nehmen Sie die Waldbrandgefahr ernst, gehen Sie verantwortungsvoll mit unseren Gewässern um und baden Sie nicht in der Elbe", sagte die Grünen-Politikerin. Letzteres sei "schlicht und einfach lebensgefährlich". 

Aufgrund der erhöhten Waldbrandgefahr sei in den Wäldern das Grillen, offenes Feuer sowie das Rauchen verboten - auch auf Waldspielplätzen, wie ihre Behörde mitteilte.

Höchste Vorsicht sei geboten. So könnten auch auf Wald- und Forstwegen abgestellte Fahrzeuge Brände auslösen, wenn heiße Katalysatoren trockenes Unterholz entzünden. 

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Von einem kühlenden Bad in der Elbe wurde dringend abgeraten.

"Die unberechenbaren Unterströmungen, die durch den Schiffsverkehr zusätzlich verstärkt werden, werden regelmäßig unterschätzt und bedeuten akute Lebensgefahr selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer", warnte die Umweltbehörde. 

Auch in anderen Gewässern wie der Alster oder den Kanälen und Fleeten, die nicht offiziell als Badegewässer ausgewiesen sind, müsse wegen Mischwasserüberläufen, Zerkarienbefall und Blaualgenblüten mit gesundheitlichen Risiken gerechnet werden.

Bürger sollen mit Trinkwasser sparsam umgehen

Ein erfrischendes Bad soll nur in offiziellen Badegewässern genommen werden.
Ein erfrischendes Bad soll nur in offiziellen Badegewässern genommen werden.  © Christian Charisius/dpa

"Bitte nutzen Sie stattdessen die offiziellen Badegewässer in Hamburg, nachdem Sie sich über den aktuellen Gewässerzustand informiert haben", so die Behörde.

Insgesamt sei in allen Gewässern, aber besonders in den kleineren, aufgrund der Hitze mit sinkenden Wasserständen und höheren Wassertemperaturen zu rechnen, was zu einem niedrigeren Sauerstoffgehalt führen könne.

Die Behörde appellierte deshalb an die Anwohner, die erlaubnisfreie Entnahme von Wasser aus kleineren Oberflächengewässern vorerst einzustellen.

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Auch mit dem Trinkwasser müsse bewusst und schonend umgegangen werden. Gärten und Balkonpflanzen sollten möglichst in den kühleren frühen Morgen- oder späten Abendstunden gewässert werden, um Verdunstungsverluste zu minimieren.

Auf das großflächige Sprengen von Rasenflächen sollte ganz verzichtet werden.

Titelfoto: Manuel Genolet/dpa

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