Neuer "BattleKart"-Standort in Hamburg: Deswegen verzögerte sich die Eröffnung

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Hamburg - Am Donnerstag hat der neue "BattleKart"-Standort in Hamburg nach mehreren Verzögerungen seine offizielle Eröffnung gefeiert. Ursprünglich war der Start bereits für Anfang des Jahres geplant. In ersten Google-Bewertungen hatten einige enttäuschte, eigentlich vorfreudige Besucherinnen und Besucher bereits ihren Unmut über die mehrfach verschobene Eröffnung geäußert. TAG24 fragte nach den Gründen.

Von links nach rechts: Standortleiter Lennard mit den Geschäftsführern Michael Kolbinger und Lars Armbrust bei der offiziellen Eröffnung des "BattleKart"-Standorts in Hamburg-Bergedorf am Donnerstag.
Von links nach rechts: Standortleiter Lennard mit den Geschäftsführern Michael Kolbinger und Lars Armbrust bei der offiziellen Eröffnung des "BattleKart"-Standorts in Hamburg-Bergedorf am Donnerstag.  © Madita Eggers/TAG24

Eigentlich sollte die E-Kartbahn mit virtuellen Elementen – die stark an die Videospielreihe "Mario Kart" erinnern - bereits im März an den Start gehen. Doch verschiedene bauliche Herausforderungen machten den Betreibern einen Strich durch die Rechnung.

"Der lange Winter, verzögerte Erdarbeiten und temperaturabhängige Arbeiten wie das Auftragen von Brandschutzlacken haben die Eröffnung nach hinten verschoben", erklärte Geschäftsführer Lars Armbrust gegenüber TAG24.

Aufgrund der Witterungsbedingungen habe das Team im Januar und Februar wochenlang nicht in der Halle arbeiten können. Umso größer sei nun die Freude, den Standort endlich eröffnen zu können.

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Der Weg nach Hamburg war für das Unternehmen allerdings schon deutlich länger. Rund zweieinhalb Jahre habe die Suche nach einer passenden Halle gedauert. "Wir suchen eigentlich immer nur eine leere Halle, die halbwegs erreichbar ist, und das ist gar nicht so einfach", so Armbrust weiter. Schließlich sei mit dem Standort in Bergedorf die passende Immobilie gefunden worden.

Hamburg biete aus Sicht der Betreiber großes Potenzial. Der neue Standort könne weiterhin teilweise vom Team vom Hauptstandort in Bispingen aus unterstützt werden, gleichzeitig profitiere er von der guten Verkehrsanbindung der Hansestadt, sowohl durch den öffentlichen Nahverkehr als auch durch die direkte Lage an der A25.

"BattleKart" eröffnet in Hamburg seinen 17. Standort

Der größte Unterschied zum "klassischen" Kartfahren sei bei "BattleKart" die Mischung aus "moderner Technik und echtem Fahrspaß", so Armbrust. Mithilfe von Beamern werden die unterschiedlichsten Strecken auf den Boden projiziert.
Der größte Unterschied zum "klassischen" Kartfahren sei bei "BattleKart" die Mischung aus "moderner Technik und echtem Fahrspaß", so Armbrust. Mithilfe von Beamern werden die unterschiedlichsten Strecken auf den Boden projiziert.  © Madita Eggers/TAG24

Dass das Konzept auch in Hamburg funktioniert, davon ist Armbrust überzeugt.

"Wir treffen tagtäglich auf Leute, die mit einem fetten Lächeln und breitem Grinsen aus dieser Halle kommen und sagen: 'Das ist ja noch viel geiler, als ich mir das vorgestellt habe'", so der Geschäftsführer.

Diese positiven Rückmeldungen seien eine große Motivation gewesen, den nächsten Schritt zu gehen.

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Das "BattleKart"-Konzept entstand vor mehr als zehn Jahren in Belgien und wird seit 2020 als Franchise-Modell betrieben.

Der erste deutsche Standort eröffnete während der Corona-Pandemie in Bispingen. Trotz der schwierigen Startbedingungen habe sich das Angebot erfolgreich entwickelt.

Mit Hamburg gibt es in ganz Deutschland inzwischen 17 "BattleKart"-Standorte, unter anderem in Berlin, Köln, Dresden und München. Mehr Informationen unter battlekart.com.

Titelfoto: Montage: Madita Eggers/TAG24

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