Stau-Chaos rund um Hamburg: Wo Autofahrer jetzt besonders viel Geduld mitbringen müssen
Von Bernhard Sprengel
Hamburg - Starkes Verkehrsaufkommen, Baustellen und ein Unfall sorgen rund um Hamburg für lange Staus.
Auf der Autobahn 7 stockte der Verkehr in Richtung Hannover auf rund zehn Kilometern vor dem Elbtunnel.
Von der Verkehrsleitzentrale der Hamburger Polizei hieß es, neben dem üblichen Andrang vor dem Wochenende könne sich auch Rückreiseverkehr bemerkbar machen.
Auf der A1 staute sich der Verkehr in Richtung Süden zeitweilig ab Hamburg-Harburg. Grund dafür war ein Unfall im Maschener Kreuz. Zwei Autos stießen nach Angaben der Polizei zusammen.
Die beiden Fahrspuren waren am Vormittag rund anderthalb Stunden gesperrt. Menschen seien bei dem Unfall nicht zu Schaden gekommen, hieß es.
Der ADAC wies in seiner Prognose zum Wochenende darauf hin, dass nun in den ersten Bundesländern die Sommerferien zu Ende gehen. Auf den Autobahnen werde es ähnlich voll wie am vergangenen Wochenende werden.
Verkehr um Hamburg: Zwei Autobahnen zählen zu besonders belasteten Staustrecken
Auch in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein nähert sich das Ferienende. Die A1 und die A7 zählen laut ADAC zu den besonders belasteten Staustrecken.
Die A7 wird seit Jahren auf acht Spuren ausgebaut. Nördlich des Elbtunnels im Bereich Altona wird bis Ende 2029 ein gut zwei Kilometer langer Lärmschutztunnel errichtet.
Auch in Schleswig-Holstein stockte der Verkehr am Freitag an der Baustelle der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal in beiden Fahrtrichtungen.
Auf der A1 gelten an der Norderelbbrücke wegen des schlechten Zustands des Bauwerks Verkehrseinschränkungen, die immer wieder zur Bildung von langen Staus führen.
Titelfoto: Ulrich Perrey/dpa

