ADAC empfiehlt zum Ferienbeginn in Hessen: Diese Stauzeiten sollten Sie auf folgenden Autobahnen meiden
Von Nicole Schippers
Frankfurt am Main - In Hessen stehen die Herbstferien vor der Tür. Schülerinnen und Schüler können sich nach Unterrichtsschluss am Freitag auf eine Schulpause bis einschließlich 18. Oktober freuen. Zum Start der Ferien warnt der ADAC Hessen-Thüringen vor mehr Verkehr und möglichen Staus auf wichtigen Fernstraßen.
Ein Überblick, wann und wo es besonders voll werden dürfte und was Reisende einplanen sollten.
Staugefahr droht in Hessen nach Einschätzung des Automobilclubs vor allem ab Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag.
"Besonders voll wird es rund um Ballungsräume wie Frankfurt sowie auf den Fernverbindungen über die Autobahnen A3, A5 und A7 jeweils in beiden Richtungen", teilte der ADAC mit.
Baustellenabschnitte auf der A3 (rund um das Frankfurter Kreuz), A4 (Kirchheimer Dreieck), A7 (Hattenbacher Dreieck sowie Bad Brückenau-Volkers) sowie auf der A60 auf Höhe Mainspitz-Dreieck bremsten den Verkehr zusätzlich aus.
Besonders kritisch wird's am Rückreise-Wochenende
Als besonders kritisch nennt er auch das Wochenende vom 16. bis 18. Oktober. Dann könnte Rückreiseverkehr nach Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland auf den Ferienstart von weiteren Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen treffen.
Der ADAC rät Autofahrern, Stoßzeiten möglichst zu meiden und sich vor der Abfahrt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.
"Wer kann, sollte die Urlaubsfahrt antizyklisch planen und nicht direkt zu den stärksten Stauzeiten losfahren", empfiehlt Verkehrsexperte Lukas Berkel. "Wer am Wochenende fahren möchte, aber etwas flexibel ist, für den können Samstagabend oder sonntagmorgens und vormittags gute Reisezeiten sein."
Urlauber sollten ihre Reise vorausschauend planen, um auf eventuelle Unwägbarkeiten vorbereitet zu sein.
Frankfurter Flughafen: Rund 3,5 Millionen Passagiere erwartet
Nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Luft werden viele Menschen unterwegs sein. Der Betreiber Fraport rechnet zwischen dem 2. und 18. Oktober mit rund 3,5 Millionen Passagieren auf dem Frankfurter Flughafen.
"Mit dem steigenden Passagieraufkommen können insbesondere für Reisende aus Nicht-EU-Staaten längere Wartezeiten an den Grenzkontrollen entstehen", erklärte eine Sprecherin. Dies sei auf zusätzliche Vorgaben der Europäischen Union zur Datenerfassung im Rahmen des Entry Exit Systems (EES) zurückzuführen.
Das EES sieht von Personen außerhalb des Schengenraums die einmalige Erfassung von biometrischen Daten wie Fingerabdrücken und Gesichtsbildern vor.
"Passagieren aus diesen Ländern wird daher dringend empfohlen, mehr Zeit für den Grenzkontrollprozess einzuplanen", betonte die Sprecherin.
Titelfoto: Hannes P. Albert/dpa

