Kein billiges Pflaster für die Studierenden: Frankfurt bleibt eine der teuersten Städte

Von Tatjana Bojic, Sandra Trauner

Frankfurt - Es wird nicht günstiger! Bezahlbare Buden für Studierende bleiben auch in Hessen knapp.

Wie sollen Studierende das bezahlen? (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Die Mieten für studentisches Wohnen sind im ersten Halbjahr dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Schnitt um 2,6 Prozent gestiegen, wie aus dem Studentenwohnreport 2026 des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) deutlich hervorgeht.

Ganz besonders stark verteuerten sich demnach kleine Wohnungen mit einer Größe von unter 40 Quadratmetern mit einem Plus von 3,5 Prozent.

Am teuersten ist eine studentische Musterwohnung mit 30 Quadratmetern in München mit rund 880 Euro monatlich.

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Dahinter folgt Berlin mit 725 Euro. Auf Platz drei liegt dann Frankfurt, wo die durchschnittliche Studentenbude stolze 721 Euro kostet. Für ein WG-Zimmer zahlt man am Main im Schnitt 674 Euro. 

In Darmstadt kostet die studentische Musterwohnung 599 Euro, das WG-Zimmer 492 Euro. Die südhessische Stadt liegt damit bundesweit im Mittelfeld. Andere hessische Hochschulstädte wurden nicht in die vorliegende Untersuchung einbezogen.

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Am günstigsten ist Chemnitz mit rund 280 Euro. Die BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro reicht nur dort aus, um die Miete einer solchen Wohnung vollständig zu decken. Der Report hat außerdem untersucht, wie sich das Angebot "in den studentischen Wohnsegmenten" entwickelt hat. In Darmstadt stieg das Angebot, in Frankfurt sank es spürbar.

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