Tod im Luxushotel! Lufthansa-Steward (†57) hinterlässt Familie: Kollegen starten bewegende Hilfsaktion
Frankfurt am Main/Bengaluru (Indien) - Nach dem tragischen Tod eines Lufthansa-Flugbegleiters in einem indischen Luxushotel ist die Anteilnahme riesig. Kollegen des Verstorbenen haben einen Spendenaufruf gestartet, um seine hinterbliebene Familie finanziell zu unterstützen. Mit überwältigendem Erfolg!
Der 57-Jährige war während eines beruflichen Zwischenstopps in der indischen Millionenstadt Bengaluru ums Leben gekommen.
Gemeinsam mit einem weiteren Hotelgast, einem Slowaken, starb er bei einem Unfall im Pool des Luxushotels. Indische Medien berichteten von einem möglichen Stromschlag. Die genaue Unfallursache war zunächst jedoch noch unklar.
Bei einem Rettungsversuch wurden zudem ein US-amerikanischer Hotelgast und ein indischer Poolmitarbeiter verletzt. Die Lufthansa bestätigte den Tod ihres Mitarbeiters und sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.
Zurück bleiben nun die Ehefrau des verstorbenen Lufthansa-Stewards sowie deren gemeinsamer Sohn. Wie aus einem Spendenaufruf auf der Plattform "GoFundMe" hervorgeht, war der Mann der Hauptverdiener der Familie.
Sein plötzlicher Tod bedeutet für die Hinterbliebenen deshalb nicht nur einen schweren persönlichen Verlust, sondern auch erhebliche finanzielle Unsicherheit.
Mit dem ausdrücklichen Einverständnis seiner Ehefrau haben Kollegen die Spendenaktion ins Leben gerufen. Das ursprüngliche Ziel von 100.000 Euro wurde bereits deutlich übertroffen: Insgesamt kamen bislang rund 170.000 Euro zusammen - jetzt schon rund 70.000 Euro mehr als ursprünglich erhofft (Stand 2. Novemberm 11.56 Uhr).
Spendenaufruf soll hinterbliebene Familie finanziell unterstützen
"Alexander hat über viele Jahre Menschen sicher an ihre Ziele begleitet. Nun möchten wir seiner Familie auf ihrem schweren Weg ein Stück Sicherheit zurückgeben", schreiben die Organisatoren in ihrem emotionalen Aufruf.
Das gesammelte Geld soll der Ehefrau und ihrem Sohn helfen, die finanziellen Folgen des so grausamen Schicksalsschlags abzufedern und ihnen Zeit geben, den Verlust zu verarbeiten.
Titelfoto: Hannes P Albert/dpa
