Zahlen belegen: Demenz wird in Hessen häufiger zur Todesursache

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Von Jennifer Brückner

Wiesbaden - Demenz wird in Hessen immer häufiger zur Todesursache. Wie das Hessische Statistische Landesamt berichtet, ist die Zahl der Demenztoten von 2015 bis 2025 um rund 55 Prozent gestiegen!

Demenz wird häufiger zur Todesursache - auch in Hessen. (Symbolfoto)
Demenz wird häufiger zur Todesursache - auch in Hessen. (Symbolfoto)  © Alexander Heinl/dpa

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 4660 Menschen an Demenz verstorben. Zwei Drittel waren weiblich, wie das Landesamt mitteilte. 

Damit ist die Zahl der Demenztoten im Vergleich zu 2024 um fast 12 Prozent angestiegen. Etwa 88 Prozent der Verstorbenen seien mindestens 80 Jahre alt. Den Angaben des Landesamts zufolge wird die Zahl der Demenztodesfälle auch durch die Altersstruktur der Bevölkerung beeinflusst.

Bedeutet: Eine alternde Bevölkerung könne so zu mehr Todesfällen führen.

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Insgesamt sind im vergangenen Jahr 71.080 Menschen in Hessen verstorben, 0,7 Prozent weniger als 2024. Die Zahl der Sterbefälle ging das dritte Jahr in Folge zurück, hieß es weiter.

Die häufigste Todesursache waren Krankheiten im Herzkreislaufsystem. Hieran starben mit 24.600 Personen mehr als ein Drittel der Menschen. Die zweithäufigste waren Krebserkrankungen: Etwas mehr als ein Viertel, also 16.160 Menschen, starben an Folgen bösartiger Neubildungen. Dritthäufigste Ursache waren Krankheiten im Atmungssystem.

Titelfoto: Alexander Heinl/dpa

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