Zerstörungspotenzial: Große Drüsenameise in Hessen auf dem Vormarsch

Von Oliver Pietschmann

Gießen - Auch in Hessen ist von einer weiteren Ausbreitung der unter Umständen zerstörerischen Ameise auszugehen. Bekämpfung tut Not.

Die Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) breitet sich auch in Hessen immer weiter aus.  © Uli Deck/dpa/dpa-tmn

Abgesackte Gehwege und eine Gefahr für Bausubstanz und Infrastruktur: Auf einem neuen Portal hat es in rund einem halben Jahr in Hessen über 300 Verdachtsfälle und 45 bestätigte Funde für die Große Drüsenameise gegeben, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) mitteilte.

Das HLNUG geht von einer weiteren Ausbreitung aus.

Mit einer Vielzahl an Königinnen bilde "Tapinoma magnum" unterirdische Superkolonien und bevölkere riesige Flächen.

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Werde die Große Drüsenameise nicht bekämpft, könne sie in Gebäude eindringen und Schäden an Fassaden sowie der Elektrik verursachen, teilte das HLNUG auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. In Deutschland ist sie invasiv.

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