Dreist! Kassiererin machte mit dem Bon-Trick Kasse

Dresden - Da hat sie aber noch mal Glück gehabt: Weil Ex-Kassiererin Eleonora B. (53) dreimal ihren damaligen Arbeitgeber "SportScheck" betrogen hat, kassierte sie am Donnerstag vor dem Dresdner Amtsgericht eine Bewährungsstrafe. Viel spricht dafür, dass da noch mehr dahintersteckte.

Ex-Kassiererin Eleonora B. (53) kam noch mal mit Bewährung davon.  © Pixcell

100.000 Euro Verlust durch falsche Reklamationen und verschwundene Ware in nur einer Filiale in einem Jahr - da wurde die Firma misstrauisch.

Und so waren auf den Videoaufnahmen zweier Tage zu sehen, wie angebliche Kunden dreimal Ware an die Kasse brachten, Eleonora B. die Sicherungen entfernte.

Dann gaben die vorgeblichen Kunden plötzlich selbst gedruckte Kassenbons ab und bekamen Geld für Ware zurück, die sie nie gekauft hatten.

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Die Krone der Dreistigkeit: Zum Teil nahmen sie die Ware auch noch mit. Bei diesen drei Taten entstand "SportScheck" ein Schaden von 1263,40 Euro.

Die Ex-Mitarbeiterin räumte alles sofort und knapp ein, kassierte dafür zehn Monate auf Bewährung. Das Urteil fiel milde aus, da Eleonora B. bislang keine Vorstrafen hatte und die Straftaten schon vor über drei Jahren stattfanden. Allerdings kam sie auch deshalb glimpflich davon, weil die angeblichen Kunden nicht ermittelt werden konnten, denn mit Absprache wäre das eine Bandentat gewesen.

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In einem Dresdner "SportScheck" kam es zu den Betrügereien. (Symbolfoto)  © IMAGO / Arnulf Hettrich

Auch eine Verbindung zu den unzähligen weiteren Betrügereien im Laden konnte ihr nicht nachgewiesen werden.

Dass sie jedoch einen Schuhkarton so stellte, dass die Kamera nicht sehen konnte, was sie an der Kasse tat, spricht dafür, dass sie wohl mehr wusste.

Erstmeldung vom 18. September 2026, 6.43 Uhr; letzte Aktualisierung 9.14 Uhr

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