Gericht zeigt Milde mit Dresdner Unfallfahrer
Dresden - Schreck am Nachmittag. Eine unachtsame Sekunde von Renault-Fahrer Maik P. (57) verursachte reichlich Schaden an diversen Fahrzeugen. Weil der Maurer auch noch 0,52 Promille im Blut hatte, fand er sich nun auf der Anklagebank im Amtsgericht Dresden wieder.
Im November 2025 war Maik mit einem Auto auf der Saalhausener Straße Richtung Innenstadt unterwegs.
An der Kreuzung Kaufbacher Straße fuhr er zu knapp an einem Mazda vorbei, der dort abbiegen wollte. Es kam zum Crash. Nicht nur das: Im Gegenverkehr rammte der Clio auch noch einen Bus der Linie 90.
Am Bus entstand ein Schaden von 23.000 Euro, Mazda und Renault erlitten jeweils Totalschäden.
Weil die Polizei vor Ort schon Alkohol bei Bruchpilot Maik nachwies, wurde der Führerschein sofort eingezogen.
Das Gericht zeigte Milde mit dem reuigen Fahrer: Weil Maik bisher keine Einträge im Verkehrsregister hatte und beim Unfall keine Personen zu Schaden kamen, wurde das Verfahren eingestellt.
Im Gegensatz zahlt er 1600 Euro an die Verkehrswacht. Seinen Führerschein gab ihm die Richterin noch im Saal zurück.
Titelfoto: Bildmontage: Roland Halkasch, Peter Schulze
