Mit Messer in Dresdner Schule gestürmt: Angreifer muss wieder in Psychiatrie

Dresden - Sieben Jahre haben wohl nicht gereicht: Am 12. August 2016 ordnete das Dresdner Landgericht die Unterbringung von Edgar Z. (42) in der Arnsdorfer Psychiatrie an. Nun sorgte er in Dresden wieder für Angst und Schrecken.

Der 42-Jährige hat am Donnerstagnachmittag mehrere Menschen am und im St.-Benno-Gymnasium bedroht.  © Eric Münch

Im Jahr 2016 hatte sich einiges angesammelt: Bislang nur wegen kleineren Delikten, wie Schwarzfahren oder Beleidigung bekannt, landete Edgar Z. diesmal vor dem Dresdner Landgericht: Versuchte Nötigung, gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte warfen die Ermittler ihm vor.

Wegen psychischer Erkrankung kam er aber nicht ins Gefängnis, sondern wurde in der Arnsdorfer Klinik untergebracht.

Ende 2023 entschied die Vollstreckungskammer des Bautzner Landgerichts Edgar Z. wieder freizulassen. Unter Bewährung steht er noch immer.

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Doch offenbar verschlechterte sich sein Zustand wieder: Am Donnerstagnachmittag, gegen 13.30 Uhr, tauchte er mit einem Messer vor dem St.-Benno-Gymnasium in Dresden auf. Einer Passantin (25) auf dem Weg soll er ein Messer an ihr Kinn gehalten und sie bedroht haben. Dann soll er auch fünf Schüler (14,14,14,15,15) vor der Schule mit der Waffe bedroht haben.

Diese flüchteten ins Gebäude, Edgar Z. soll sie verfolgt und in der Schule einen Lehrer (53) ebenfalls mit dem Messer eingeschüchtert haben. Nun konnte die Polizei ihn festnehmen, aber auch auf dem Revier soll er einem Polizisten noch eine Beule auf der Stirn verpasst haben.

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Da wieder Hinweise auf psychische Erkrankung bestanden, beantragte die Staatsanwaltschaft die Unterbringung von Edgar Z. in einer Fachklinik. Diese ordnete ein Richter am Freitag an.

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