Mord im Schrebergarten? Gärtnerin soll Ehemann mit Küchenmesser getötet haben

Hamburg - Am Montag muss sich eine 55-jährige Frau wegen Mordes aus Heimtücke an ihrem Ehemann vor dem Landgericht Hamburg verantworten.

Das Ehepaar soll in ihrer Kleingartenparzelle in Streit geraten sein. (Symbolbild)
Das Ehepaar soll in ihrer Kleingartenparzelle in Streit geraten sein. (Symbolbild)  © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, soll die Gärtnerin ihren körperlich beeinträchtigten Mann (75) am Karfreitag dieses Jahres durch einen Messerstich getötet haben.

Der Vorfall hatte sich demnach in der Gartenlaube der Angeklagten ereignet, die sich in einer Kleingartenparzelle im Hövelweg an der Dove-Elbe befindet.

Wie die Polizei bereits kurz nach dem Vorfall mitteilte, sollen die Eheleute zuvor in ihrer Parzelle Alkohol getrunken haben und seien dabei in Streit geraten.

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Nach einem Sturz soll die Angeklagte ihrem Mann zunächst geholfen haben, sich auf ein Sofa zu setzen. Dann habe sie zum Küchenmesser gegriffen und es dem 75-Jährigen tief in die Brust gestoßen. Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er kurz darauf verstarb.

Sie selbst war es, die den Rettungsdienst verständigte.

Die Helfer konnten jedoch nichts mehr für ihren Mann tun. Er verstarb noch im Schrebergarten. Die 55-Jährige kam in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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