Maschsee-Mörder wieder vor Gericht: Neue schwere Vorwürfe

Von Frank Christiansen

Düsseldorf - Der sogenannte Maschsee-Mörder steht an diesem Dienstag (9.30 Uhr) in Düsseldorf erneut vor Gericht.

Alexander K. wurde 2012 wegen des Mordes an einer Prostituierten in Hannover verurteilt. Ihre Leichenteile wurden im Maschsee gefunden. (Archivbild)  © Emily Wabitsch/dpa

Angeklagt ist der 38-Jährige diesmal wegen Geiselnahme und gefährlicher Körperverletzung. Er war wegen Mordes an einer Prostituierten in Hannover zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden und hat diese Strafe verbüßt. 

Laut Staatsanwaltschaft war er nach seiner Haftentlassung im vergangenen Jahr zu seiner neuen Freundin nach Düsseldorf gezogen. Beide sollen über TikTok in Kontakt gekommen sein.

Ende Dezember und Anfang Januar soll er sie dann gewürgt, geschlagen, misshandelt und in der Wohnung eingesperrt haben. 

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Alexander K. hatte 2012 in Hannover eine aus Ibbenbüren in NRW stammende 44-jährige Prostituierte getötet, zerstückelt und die Leichenteile in den Maschsee geworfen. Pure Mordlust habe ihn getrieben, stellte das Landgericht Hannover damals fest und wies den Mann in eine Psychiatrie ein.

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