Schwandorf - Ein Berufsschüler wurde in einem Regionalzug mit einer Schreckschusspistole und einer Sturmhaube im Gepäck erwischt. So erklärte er sich bei der Polizei.
Eine Zollstreife kontrollierte den 21-Jährigen am Sonntag gegen 19.15 Uhr im Regionalzug von Regensburg nach Schwandorf. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen mit.
In seinem Gepäck fanden die Beamten in einer Geldkassette eine Schreckschusspistole mit eingeführtem Magazin und 15 Patronen Schreckschussmunition. Außerdem hatte der Mann ein Einhandmesser mit einer Klingenlänge von 8,5 Zentimetern, einen Teleskopschlagstock, eine geringe Menge Marihuana und eine Sturmhaube bei sich.
Einen erforderlichen kleinen Waffenschein besaß er nicht mehr, da dieser bereits behördlich eingezogen worden war. Der Zoll übergab ihn am Bahnhof Schwandorf an die Bundespolizei.
Auf Nachfrage der Beamten gab er an, dass er die Waffen einem Schulkameraden in seiner Berufsschule zeigen wollte.
Die Bundespolizei Waldmünchen stellte alle Gegenstände sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Anschließend durfte der Mann weiterreisen.