Autofahrer ignoriert Bahnschranke, dann kommt ein Zug
Von Manuel Rank, Friederike Hauer
Schwandorf - Mit einer Notbremsung hat ein Regionalexpress am Donnerstagnachmittag im Landkreis Schwandorf einen Zusammenstoß mit einem Kleintransporter verhindert.
Ein zunächst unbekannter Fahrer fuhr laut Bundespolizei gegen 14 Uhr, trotz geschlossener Halbschranken, über den Bahnübergang Irrenlohe.
Der Triebfahrzeugführer des Regionalexpresses 4858 von Regensburg nach Weiden leitete daraufhin eine Notbremsung ein. Der Zug kam laut Bundespolizei nach einem Bremsweg von rund 600 Metern etwa 400 Meter vor dem Bahnübergang zum Stehen.
Verletzte unter den rund 80 Fahrgästen gab es nicht, Schäden wurden ebenfalls keine gemeldet. Der Fahrer des Wagens fuhr davon. Bei dem Auto soll es sich um einen silbernen VW Caddy gehandelt haben.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Gefährdung des Bahnverkehrs und sucht nach Zeugen.
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen hofft auf sachdienliche Hinweise über die Telefonnummer 09972/94080 oder per E-Mail an [email protected].
Titelfoto: Friso Gentsch/dpa
