Gummersbach - Ein zunächst "normaler" Unfall hat sich am Wochenende in Gummersbach als krimineller Fall entpuppt, den ein 42-Jähriger selbst erst Stunden später bei der Polizei auflöste.
Laut Angaben der Beamten war der Mann in der Nacht zu Sonntag um 1.55 Uhr mit dem VW eines 22-Jährigen zusammengeprallt.
Statt sich jedoch um den verletzten jungen Mann zu kümmern, setzte er seinen BMW ein Stück zurück und machte sich aus dem Staub.
Kurze Zeit später konnte die zur Hilfe gerufene Polizei zwar den Wagen sicherstellen, vom Fahrer fehlte zu diesem Zeitpunkt allerdings jede Spur.
Dann die Wendung: Erst Stunden nach dem Unfall meldete sich der 42-Jährige schließlich auf der Polizeiwache in Gummersbach und verriet, dass er vor dem Unfall zu tief ins Glas geschaut hatte.
Eine Blutprobe und die Abgabe seines Lappens später konnte der Mann die Wache wieder verlassen, gegen ihn läuft nun ein Ermittlungsverfahren.