Jena - Eine 83-jährige Rentnerin aus Jena-Lobeda ist am Freitag Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden und hat dabei mehrere Zehntausend Euro verloren.
Die Täter behaupteten laut Angaben der Polizei, ein naher Angehöriger sei schwer an Krebs erkrankt und benötige dringend Medikamente.
Um die vermeintlich notwendige Behandlung zu finanzieren, müsse sofort eine größere Geldsumme bereitgestellt werden.
Die Frau ließ sich von der Geschichte täuschen. Zuvor hielten die Betrüger sie über mehrere Stunden mit aufeinanderfolgenden Telefonaten in Kontakt. Schließlich übergab sie das Geld an ihrer Wohnungstür an eine unbekannte Person.
Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen und rät, bei unerwarteten Anrufen misstrauisch zu bleiben, keine persönlichen Daten preiszugeben und im Zweifel selbstständig Angehörige über bekannte Kontaktdaten zu erreichen. Ungewollte Telefonate sollten beendet werden.
Hinweise nimmt die Polizei Jena unter 03641/81-0 entgegen.