Berlin - Blutiger Messerangriff in Berlin-Moabit: In der Nacht zu Samstag sind drei Männer bei einer Auseinandersetzung in einer Parkanlage verletzt worden. Zwei von ihnen mussten notoperiert werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei beobachtete ein Anwohner gegen 1.40 Uhr aus seiner Wohnung, wie zwei Gruppen in einer Parkanlage an der Ottostraße aneinandergerieten. Kurz darauf hörte der Zeuge laute Schmerzensschreie.
Er ging daraufhin nach draußen und entdeckte am Eingang des Parks drei verletzte Männer. Mehrere bislang unbekannte Männer sollen vom Tatort geflüchtet sein.
Bei den Verletzten handelt es sich um einen 28-, einen 33- und einen 26‑Jährigen. Der 28-Jährige hatte oberflächliche Stichverletzungen im Leistenbereich. Der 33-Jährige wurde an den Beinen und im Bauch verletzt.
Besonders schwer traf es den 26-Jährigen: Er erlitt eine schwere Stichverletzung im Bauchbereich.
Polizisten leisteten zunächst Erste Hilfe, anschließend brachten Rettungskräfte die drei Männer in verschiedene Krankenhäuser. Zwei der Verletzten mussten notoperiert werden und bleiben zur Behandlung stationär. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand bei keinem der Männer.
Wer hinter dem Angriff steckt und warum der Streit eskalierte, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen und sucht nach den bislang unbekannten Tatverdächtigen.