Brötchen-Lkw bleibt stecken: Honda-Fahrer beschwert sich und kriegt es mit der Polizei zutun
Wolkramshausen - Ein Lkw mit Tiefkühlbrötchen war am Dienstagnachmittag in einem Tunnel bei Wolkramshausen (Landkreis Nordhausen) stecken geblieben. Anschließend handelte sich ein pöbelnder Autofahrer mächtig Ärger ein.
Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, entstand an dem Tunnel ein Schaden von rund 1000 Euro. Am Lkw seien es sogar mehrere zehntausend Euro gewesen. Der Bahnverkehr war durch den Unfall des Sattelzuges nicht beeinträchtigt gewesen.
Als die Beamten vor Ort den Unfall aufnahmen, hatte sich ein Honda-Fahrer lautstark über den Einsatz der Polizisten beschwert.
Beim genaueren Hinsehen kam bei den Polizisten der Verdacht auf, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte.
Als der 36-Jährige offenbar merkte, dass er die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf sich gezogen hatte, versuchte er mit seinem Auto zu flüchten. Ein Polizist sprintete jedoch dem Honda hinterher und konnte den Mann stoppen.
Bei der darauffolgenden Kontrolle erhärtete sich der Verdacht der Beamten, denn ein Drogen-Schnelltest fiel positiv aus.
Um gerichtsfest feststellen zu können, ob der Honda-Fahrer tatsächlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde anschließend in einem nahe gelegenen Krankenhaus eine Blutprobe genommen.
Titelfoto: Silvio Dietzel
