Düsseldorf - Die Bundespolizei hat am Flughafen Düsseldorf die richtige Spürnase bewiesen: Im Rahmen einer Stichprobenkontrolle zog sie einen 48-jährigen Reisenden aus dem Verkehr, der zur Fahndung ausgeschrieben war.
Der Mann sei am Mittwoch aus Zürich (Schweiz) in die NRW-Landeshauptstadt gereist, teilt die Bundespolizei am Donnerstag mit.
Demnach sei er von der Staatsanwaltschaft München gesucht worden, nachdem diese vor einem Monat Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte. Zuvor wurde er im Juli 2025 rechtskräftig wegen des Veruntreuens von Arbeitsentgeld verurteilt.
Für den Reisenden ging die Kontrolle dennoch glimpflich aus: Dank eines Familienmitglieds konnte die Geldstrafe in Höhe von 4500 Euro noch vor Ort beglichen und damit die Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen abgewendet werden.
Im Anschluss konnte der in der Schweiz lebende Mann seine Reise fortsetzen.