Von Sarah Knorr, Christian Rüdiger
Weimar - Nach mehreren Explosionen in einem Einfamilienhaus in Weimar-Lützendorf fehlt auch mehr als eine Woche später von dem Besitzer jede Spur.
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, gilt der 61-Jährige weiterhin als vermisst. Bei den umfangreichen Sucharbeiten vor Ort hätte es keine Hinweise darauf gefunden, dass der Mann bei den Explosionen im Haus gewesen sei. Die Kripo Weimar ermittelt weiterhin zu den Hintergründen und zur Ursache des Geschehens.
Am 13. September war das Einfamilienhaus mutmaßlich nach mehreren Explosionen eingestürzt. Die Beamten gehen davon aus, dass die Explosionen vorsätzlich mithilfe von Gasflaschen herbeigeführt wurden. Unter den Trümmern hatten die Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen gefunden.
Laut verschiedenen Medienberichten wird der gesuchte Eigentümer selbst als möglicher Tatverdächtiger gehandelt. Offizielle Angaben dazu machte die Polizei nicht.
Bei den Explosionen war ein Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Andere Bewohner hielten sich laut Polizei zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in dem Haus auf.
Die umfangreichen Such- und Sicherungsmaßnahmen am Ort der Detonation waren am vergangenen Freitag (18. September) abgeschlossen worden.