Einschüsse an Barbershop und Benzin vor Gaststätte: Polizei in Heidenheim alarmiert
Von Stefanie Järkel
Heidenheim an der Brenz - In der Nacht und dem frühen Donnerstagmorgen ist es in Heidenheim an der Brenz zu einem Polizeieinsatz gekommen.
Einschüsse an einem Barbershop, gezündete Böller und ein ausgelaufener Benzinkanister vor einer Gaststätte: Gleich zwei Vorfälle haben nach Informationen der dpa im baden-württembergischen Heidenheim an der Brenz in der Nacht und am Morgen die Polizei beschäftigt. Ob die Taten miteinander zusammenhängen, wird geprüft. Verletzte und Tote gibt es demnach nicht.
Die Polizei hielt sich mit Informationen bedeckt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ellwangen wird es am späten Vormittag eine gemeinsame Pressemitteilung mit der Polizei geben.
Unbekannte sollen nach dpa-Informationen kurz nach 3.30 Uhr auf das Gebäude eines Barbershops geschossen haben.
Laut einem dpa-Reporter ging dabei eine Scheibe zu Bruch. Unweit dieses Tatorts sollen an einer Gaststätte gezündete Böller und ein ausgelaufener Benzinkanister entdeckt worden sein.
Gibt es einen Zusammenhang mit einer versuchten Brandstiftung?
Die Hintergründe der Tat sind laut Polizei bislang noch unklar. Ob dieses Geschehen mit einem weiteren Vorfall in der Nacht in Heidenheim zusammenhängt, werde geprüft. Dabei wurde mutmaßlich versucht, ein Gebäude in Brand zu setzen.
Nach Informationen der dpa wurden gezündete Böller und ein ausgelaufener Benzinkanister entdeckt. Es sei bei dem Vorfall kein Feuer ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Auch hier sei niemand verletzt worden. Dieses Gebäude liegt in der Nähe des Barbershops.
Die Spurensicherung war am Morgen noch vor Ort. Laut einem dpa-Reporter lagen mehrere Patronenhülsen am Einsatzort, zudem gab es Einschusslöcher in einer Hauswand.
Zu einer möglichen Schussabgabe äußerten sich Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Auf Fotos vom Einsatzort war rotweißes Absperrband vor Häusern in einer Wohngegend zu sehen.
Ursprungsmeldung 9.59 Uhr, aktualisiert 11.58 Uhr.
Titelfoto: Jason Tschepljakow/dpa

