Erst Entwarnung, dann neuer Anruf: Bombendrohungen sorgen für Chaos an Schule im Kreis Konstanz

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Von Tatjana Bojic

Engen - An einem Schulverbund in Engen (Kreis Konstanz) hat die Polizei am Donnerstag zweimal nach einer möglichen Bombe gesucht. Beide Male wurde nichts gefunden.

Die Schule wurde nach den polizeilichen Durchsuchungen wieder freigegeben, der Schulbetrieb für den Donnerstag fiel aber flach. (Symbolfoto)
Die Schule wurde nach den polizeilichen Durchsuchungen wieder freigegeben, der Schulbetrieb für den Donnerstag fiel aber flach. (Symbolfoto)  © Sina Schuldt/dpa

Die Polizei sei am Morgen von der Schule nach einem ersten Anruf alarmiert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Es bestand zunächst eine unklare Bedrohungslage. Nach einer ersten Durchsuchung wurden die Schulen wieder freigegeben.

Danach gab es aber eine weitere Bombendrohung. Wieder musste die Polizei anrücken, wieder wurde das Gebäude dann freigegeben.

Ein Schulleiter des Schulverbundes, Daniel Jedlicka, sagte, er und seine zwei Kollegen hätten in einem Schreiben an die Eltern mitgeteilt, dass gegen 8 Uhr auf dem Anrufbeantworter der Hewenschule eine unklare Bedrohungssituation wahrgenommen worden sei.

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"Dies hat uns veranlasst, das Gebäude der Hewenschule und den Rundbau des Anne-Frank-Schulverbundes mit allen Schülerinnen und Schülern direkt zu evakuieren", teilten die Schulleiter in dem Schreiben mit, das dem "Südkurier" vorliegt.

"Es besteht keine Bedrohungslage mehr", sagte Jedlicka auf Anfrage. Ihm zufolge wurde der Schulbetrieb eingestellt. "Es ist Einschulungswoche und es findet daher kein regulärer Nachmittagsunterricht statt." Der Schulbetrieb am Freitag laufe normal weiter nach dem Vorfall. Die Ermittlungen laufen.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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