Explosion in Einfamilienhaus: Suche nach Bewohner läuft, Leichenspürhunde im Einsatz
Von Lukas Dubro, Marie-Hélèn Frech
Weimar - Nach mehreren Explosionen in einem Einfamilienhaus in Weimar-Lützendorf fehlt von einem Bewohner weiterhin jede Spur.
Die Suche in den Trümmern führte bislang nicht zum Auffinden des vermissten Hausbesitzers, teilte die Polizei mit. Auch im Nahbereich suchten die Beamten mit zwei Leichenspürhunden nach dem 61-Jährigen - jedoch erfolglos.
Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Explosionen vorsätzlich mit der Hilfe von Gasflaschen herbeigeführt worden sind. Unter den Trümmern seien mehrere Gasflaschen gefunden worden.
Wer die Explosionen ausgelöst hat und warum - gab die Polizei nicht bekannt. Laut verschiedenen Medienberichten wird der gesuchte Eigentümer selbst als möglicher Tatverdächtiger gehandelt. Offizielle Angaben dazu machten die Einsatzkräfte nicht.
Zeugen hatten am Sonntagvormittag wegen eines Feuers Alarm geschlagen und von explosionsartigen Geräuschen berichtet. "Nach aktuellem Erkenntnisstand wurden durch zwei Detonationen zwei Gebäude unabhängig voneinander völlig zerstört", hatte die Polizei erklärt.
Das zweite Gebäude sei ein Nebengelass - möglicherweise eine Garage. Andere Bewohner hätten sich laut den Beamten zum Zeitpunkt des Brandes nicht in dem Haus befunden. Es entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe.
Titelfoto: Bodo Schackow/dpa
