Explosion! Täter rammen auf ihrer Flucht Streifenwagen, Polizistin gibt Schüsse ab

Mönchengladbach – Geldautomaten-Sprenger haben die Polizei in Mönchengladbach in Atem gehalten. Die Täter rammten einen Streifenwagen, woraufhin eine Beamtin mehrere Schüsse aus ihrer Dienstwaffe abgab.

Die Polizei fahndet nach mehreren Tätern, die auf ihrer Flucht einen Streifenwagen gerammt haben. (Symbolbild)
Die Polizei fahndet nach mehreren Tätern, die auf ihrer Flucht einen Streifenwagen gerammt haben. (Symbolbild)  © 123RF/bartusp

Die Verdächtigen entkamen in der Nacht auf den heutigen Samstag vermutlich über die A61 in Richtung Venlo, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Ob sie Beute machen konnten, sei Gegenstand der Ermittlungen.

Demnach hatten mehrere Zeugen gegen 1.35 Uhr Sprengungen an einer Bank an der Vorster Straße in Hardt gemeldet und vor der Filiale einen schwarzen Audi A6 sowie drei oder vier Täter beobachtet.

Als die Beamten zum Einsatzort eilten, kam ihnen das Fluchtauto der Gangster entgegen. "Nach bisherigem Kenntnisstand wich dieses dem Zivilwagen zunächst über den Gehweg aus, fuhr dann zurück auf die Straße und rammte den dahinter fahrenden Streifenwagen", erklärte ein Sprecher.

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Im Zuge weiterer Vorkommnisse habe eine Polizistin dann Schüsse auf das Fluchtauto abgegeben, welches in Richtung Autobahn weiterfuhr und die Ermittler nach einer Verfolgungsfahrt im Bereich der Anschlussstelle Süchteln abschüttelte.

Fahndung nach den Tätern dauert an

Polizisten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die Front der Bankfiliale sowie mehrere Geldautomaten wurden bei der Sprengung massiv beschädigt. Die Suche nach den männlichen Verdächtigen dauert weiter an.

Zu zwei von ihnen wurden Beschreibungen veröffentlicht: schmale Statur, circa 1,80 Meter groß, dunkel gekleidet, schwarzer Hoodie, Sturmhauben und Stirnleuchten.

Die Polizei Aachen hat aus Neutralitätsgründen die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sich bislang noch nicht gemeldet haben, können unter der Rufnummer 02161-290 Kontakt mit den Beamten aufnehmen.

Titelfoto: 123RF/bartusp

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