Neuhaus am Rennweg - Eine mutmaßliche Amokdrohung im Mai 2025 an einer Schule im Landkreis Sonneberg wird für den Verursacher ein finanzielles Nachspiel haben.
Wie die Polizei am Montag (5. Oktober) erklärte, wurde ein Kostenbescheid in Höhe von mehreren tausend Euro erlassen.
Am 9. Mai des vergangenen Jahres war es am Neuhäuser Schulcampus zu einem Großeinsatz wegen einer mutmaßlichen Amokdrohung gekommen. Zuvor war im Schulgebäude des Gymnasiums am "Apelsberg" ein entsprechender Schriftzug angebracht worden.
Neben Beamten aus Sonneberg waren damals auch zahlreiche Polizisten aus Saalfeld nach Neuhaus am Rennweg beordert worden.
Auch wenn zu keiner Zeit eine akute Gefahr für Schüler, Lehrer oder die anwesenden Abitur-Prüflinge bestanden hatte und das Gebäude nicht evakuiert wurde, waren aufgrund der Drohung zahlreiche Polizisten stundenlang im Einsatz gewesen.
"Wer glaubt, Amokdrohungen oder ähnliche Notrufe anonym oder zum 'Spaß' absetzen zu können, muss mit drastischen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen rechnen", teilte die Landespolizeiinspektion Saalfeld mit. Derartige Taten würden auch strafrechtlich verfolgt werden, hieß es weiter.