Dresden - Die Verkehrspolizei hat am Dienstagabend auf der A4 bei Dresden einen klapprigen Reisebus aus dem Verkehr gezogen und damit eine gefährliche Weiterfahrt verhindert.
Wie die Polizei mitteilte, waren die Beamten gegen 17.20 Uhr auf den Bus aufmerksam geworden und zogen ihn zur Kontrolle an der Raststätte Dresdner Tor heraus.
Wie sich herausstellte, war der Bus im Linienverkehr unterwegs, obwohl gar keine Genehmigung zur Personenbeförderung vorlag.
Noch dazu wies der Reisebus Mängel an allen Ecken und Enden vor: Die Frontscheibe hatte sich bereits gelöst, der Feuerlöscher und die Nothämmer waren mit Kabelbindern festgebunden, wodurch man diese im Notfall gar nicht hätte benutzen können.
Außerdem verlor das Bremssystem Luft und das automatische Feuerlöschsystem war fehlerhaft. Dem 25-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt mit dem Bus untersagt. Die 27 Fahrgäste mussten auf einen Ersatzbus warten.