Großkontrollen in Dresden: Polizei zieht über 650 Fahrzeuge raus, 36-Jähriger landet in Knast
Dresden - Die Dresdner Polizei hat am Donnerstag mit zwei großen Kontrollaktionen unter dem Schwerpunkt "Drogenerkennung im Straßenverkehr" dem ein oder anderen Autofahrer die Nerven geraubt. Nicht nur kam der Stadtverkehr beinahe zum Erliegen, auch einige Verkehrssünder müssen im Nachhinein mit saftigen Strafen rechnen.
Wie die Polizei mitteilte, hatten 112 Beamte aus Dresden und umliegenden Polizeidirektionen zwischen 9 und 15 Uhr auf der Washingtonstraße und der Radeburger Straße Autofahrer genauestens durchleuchtet.
668 Fahrzeuge und insgesamt 721 Personen wurden zu Kontrollen herausgezogen - und die verliefen für die Dresdner Polizei mehr als erfolgreich. Die Beamten schrieben am Ende 13 Strafanzeigen und vermerkten 131 Ordnungswidrigkeiten, letztere lagen in 37 Fällen im Bußgeldbereich.
Bei zwei Autofahrern stellte sich heraus, dass sie durch die Einnahme von Medikamenten nicht mehr fähig waren zu fahren. Für drei weitere war die Fahrt vorbei, weil sie alkoholisiert unterwegs gewesen waren.
21 Personen mussten den Heimweg zu Fuß antreten, weil sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Außerdem zogen die Beamten sechs Autofahrer heraus, die überhaupt keinen Führerschein besaßen.
36-Jähriger per Haftbefehl gesucht
Bei der Kontrolle eines 36-Jährigen stellte sich zudem heraus, dass dieser mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Er hatte sich mit augenscheinlich falschen Dokumenten ausgewiesen und war zusätzlich ohne Lappen unterwegs. Für den Nordmazedonier ging es direkt in die JVA.
Die Polizei kündigte an, die Kontrollen zur Sicherheit im Straßenverkehr fortzusetzen.
Titelfoto: Steffen Füssel
