Gemünden am Main - Ungewöhnlicher Einsatz für die Bundespolizei in Unterfranken! Ein verletzter Schwan hat am Freitagnachmittag für eine rund 40-minütige Sperrung einer ICE-Strecke gesorgt.
Gegen 15 Uhr schlug die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn Alarm: Auf der Mainbrücke bei Gemünden am Main (Landkreis Main-Spessart) hielt sich ein Schwan mitten im Gleisbereich auf.
Als die alarmierten Bundespolizisten eintrafen, entdeckten sie den offenbar verletzten Vogel zwischen den beiden Gleisen.
Die Beamten fingen das Tier laut einem entsprechenden Polizeibericht ein und brachten es in Sicherheit.
Anschließend übernahm eine ehrenamtliche Tierschützerin den Schwan und transportierte ihn zur Untersuchung in eine Tierklinik. Dort folgte die erfreuliche Nachricht: Der Vogel war glimpflich davongekommen!
Die Tierärzte stellten lediglich eine kleine Verletzung in der Leistengegend sowie eine oberflächliche Wunde am Fuß fest. Knochenbrüche hatte der Schwan nicht erlitten.
Schwan hat Glück im Unglück: ICE-Strecke nach 40 Minuten wieder frei
Mittlerweile wird der gefiederte Patient auf einer Pflegestelle eines Wildtierschutzvereins aufgepäppelt.
Auch für den Bahnverkehr gab es schließlich Entwarnung: Nach rund 40 Minuten konnte die ICE-Strecke wieder freigegeben werden.